Wir zählten letztes Jahr 26 aktive Mitglieder mit 19 Hunden. Hiervon waren 9 geprüft, 10 in Ausbildung. Wir hatten 7 Helfer ohne Hund, eine sehr wertvolle Unterstützung.
Um ein Rettungshundeteam in den Einsatz zu bringen, muss es ca 2 Jahre Ausbildung absolvieren. In dieser Zeit lernt die Hundeführerin/der Hundeführer alles über die Organisation des DKR, muss Kurse zum SAN-Helfer und Funkbetrieb, Erste Hilfe am Hund, Einsatztaktik und natürlich auch zur Orientierung im Wald absolvieren. Zeitgleich wird sie/er mit dem eigenen Hund in der Sucharbeit ausgebildet. Wenn das Team dann zur Prüfung geht, ist es einsatzfähig und muss dieses Können alle 2 Jahre erneut überprüfen lassen.
Wir sind 2025 ca 30 Einsätze gefahren, viele davon im Kreis Böblingen und einige in angrenzenden Landkreisen. Hierbei haben wir vorwiegend ältere demente Personen und leider auch Menschen mit suizidalen Absichten gesucht. Unsere Einsätze hatten eine durchschnittliche Dauer von ca. 8 Stunden und die Alarmierungen kamen meistens spät Abends oder Nachts.
Um diese Einsätze erfolgreich absolvieren zu können, ergänzten wir unser wöchentliches Training um ein Trainingswochenende im Schwarzwald und eine Trainingswoche im Odenwald. In dieser Zeit trainierten wir in Geländen, die wir normalerweise nicht zur Verfügung haben und stärkten unseren Teamgeist in besonderen Situationen.
Die Rettungshundebereitschaft hat letztes Jahr 5800 Stunden mit Einsätzen, regulärem Suchtraining, Prüfungsvorbereitungen wie z.B. auch Gehorsamsübungen, Fortbildungen, SAN-Diensten ( Judomeisterschaften, WET Festival, Reitturnier, Autosalon usw.) vollbracht.
Hinzu kam noch die Öffentlichkeitsarbeit wie z.B. Kindergarten- und Schulbesuche, Firmenfeste, der Tag der Rettung und die Katastrophenschutztage in Sindelfingen und Herrenberg. Bei diesen Terminen stellten wir die Rettungshundearbeit und die Arbeit in einem Ehrenamt vor und brachten dieses Engagement den Bürgern näher.
In der Vorweihnachtszeit standen wir den Besuchern der Weihnachtsmärkte Böblingen und Sindelfingen mit unseren treuen vierbeinigen Freunden für informative Gespräche, Streicheleinheiten und teilweise auch Erfahrungsaustausch mit Angehörigen, die uns leider schon mal im Einsatz erlebt haben zur Verfügung.
Wir haben 2025 zwei Kurse für Erste Hilfe am Hund im ASH angeboten, diese wurden mit ca 8 Teilnehmern pro Kurs sehr gut angenommen.
Wir möchten uns auf diesem Weg bei ganz vielen Menschen, den anderen Hilfsorganisationen, der Feuerwehr, dem THW, der Polizei und vor allem den Familien unserer Mitglieder bedanken. Ohne Eure Unterstützung könnten wir diese wichtige Arbeit nicht ausführen und wir versprechen Euch, dass wir und unsere vierbeinigen Partner stets bereit sein werden alles zu geben und noch viel mehr.