Was passiert bei einem Einsatz eigentlich genau? Wie würde es mir ergehen, wenn ich selbst einmal in eine lebensbedrohliche Situation käme?
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Schnelleinsatzgruppe

Die Schnelleinsatzgruppe der Sanitätsbereitschaft im DRK-Ortsverein Sindelfingen besteht aus besonders aktiven ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Sanitätsbereitschaft, die rund um die Uhr bereit stehen, um bei größeren Schadensereignissen die hauptamtllichen Hilfskräfte unterstützen zu können.

Die Angehörigen der Schnelleinsatzgruppe sind meist mit einem Funk-Melder ausgestattet, mit dem sie im Schadensfall rasch alarmiert werden können. Neben den Funk-Meldern erfolgt zusätzlich eine Alarmierung über Mobiltelefone, so dass bei größeren Schadenslagen auch Helferinnen und Helfer ohne Funk-Melder ergänzend alarmiert werden können. 

Eine Alarmierung erfolgt immer dann, wenn Gefahr besteht, dass der Schadensfall nicht mit den Kräften des Rettungsdienstes allein bewältigt werden kann,  der Schadensfall aber noch nicht so groß ist, dass er die Alarmierung einer DRK-Einsatzeinheit im Katastrophenschutz rechtfertigen würde. Die Schnelleinsatzgruppen füllen damit die Lücke zwischen Routineeinsätzen des Rettungsdienstes im Alltag und katastrophenähnlichen Schadensereignissen aus

Die Teilnahme  an der Schnelleinsatzgruppe der Sanitätsbereitschaft Sindelfingen setzt

  • mindestens eine Ausbildung zum Sanitätshelfer mit mehrjähriger Erfahrung im Sanitätsdienst oder
  • die Ausbildung zum Rettungshelfer,
  • gute körperliche und geistige Verfassung,
  • Bereitschaft zum Einsatz auch zu persönlich "ungünstigen" Zeiten,
  • aktive Mitgliedschaft in der Sanitätsbereitschaft

voraus.

Ansprechpartner

Birgit Bux
Bereitschaftsleiterin
Tel.: 0171 - 58 21 28 5

Wolfgang Bux
Koordinator Historische Gruppe
wolfgang.buxrps.bwl.de

Historische Sanitätsgruppe

Die Geburtsstunde der Historischen Sanitätsgruppe der Sanitätsbereitschaft des DRK-Ortsvereins Sindelfingen war das große Festwochenende "Zeitspaziergang" anlässich der 750-Jahrfeier der Stadt Sindelfingen im Sommer 2013. Die Historische Sanitätsgruppe stellt die Rotkreuz-Sanitäter in den Gründungsjahren der Sanitätskolonnen in Süddeutschland um 1920 dar. Dazu mussten anhand historischer Aufnahmen an die 20 Uniformen der Sanitätsmänner neu geschneidert, zugehörige Gürteltaschen und anderes Uniformzubehör beschafft und einen Hersteller für die historischen Dienstschirmmützen erst einmal gefunden gefunden werden. Die Sanitätsdamen hatten es leichter - ihre Dienstkleider fanden sich gut verwahrt in einem der Lagerschränke des Ortsvereins, samt Armbinden und einigen Hauben, so dass letztere nach den gefundenen Vorbildern in ausreichender Anzahl nachgeschneidert werden konnten.

Neben den Uniformen und Dienstkleidern konnten für die notwendige Ausstattung der Gruppe historische Tragen, Feldbetten sowie Sanitätsmaterial der damaligen Zeit zum Teil in den Lagern des Ortsvereins gefunden werden, zum Teil konnte es von anderen RK-Gemeinschaften erworben werden. Sollte einmal ein ganz spezielles Teil zur Darstellung einer historischen Szene erforderlich sein, kann die Historische Gruppe auch auf die freundliche Unterstützung des DRK-Landesmuseums in Geislingen/Steige zurückgreifen. Unabhängig davon sei gesagt, dass sich ein Besuch im DRK-Landesmuseum auf jeden Fall lohnt!  Prunkstück der Historischen Gruppe ist aber die original historische Krankenrolltrage aus den Gründerjahren - damals wie heute "Handmarie" genannt. Woher dieser originelle "Spitzname"  übrigens stammt, daran forschen gerade die Spezialisten des DRK-Landesmuseums.

Die Historische Sanitätsgruppe kann für Jubiläen, Feierlichkeiten mit historischem Bezug bzw. Hintergrund oder ähnlichen Veranstaltungen "gebucht" werden. Zur Abdeckung der Selbstkosten muss dafür aber ein Unkostenbeitrag in Höhe von ca. 200.- €/Tag berechnet werden.

Interessenten können sich an unsere Ansprechpartner, siehe rechts, wenden.